Halle (Saale) ist eine Stadt im Süden des Bundeslandes Sachsen-Anhalt, an dem Fluss „Saale“ gelegen. Ungefähr 231.000 Menschen leben hier. Halle bildet zusammen mit der nur 35km entfernten Stadt Leipzig den Ballungsraum für Wirtschaft und Bildung im ostdeutschen Raum. Die beiden Städte liegen damit im Herzen der Metropolregion Mitteldeutschland.

Halle ist eine relative kleine Stadt, aber das bedeutet nicht, dass es bei uns sehr ländlich ist. Im Gegenteil: Man fühlt sich, als sei man hier an einem großen Campus. Die verschiedenen Institute und Bibliotheken der Universität findest du über die ganze Stadt verteilt.

In Halle befindet sich eine der ältesten Universitäten Deutschlands: die 1502 gegründete Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Der Weinberg-Campus ist ein wichtiger Technologiestandort und Innovationspark in Ostdeutschland. Die Franckeschen Stiftungen, die 1698 als Wohlfahrts- und Bildungsorganisation gegründet wurden, sind heute Zentrum sozial-humanistischer Bildung in Deutschland. Die Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften - gilt als eine der ältesten wissenschaftlichen Akademien der Welt und befindet sich ebenfalls in Halle.

Neben den Instituten der Universität bietet unsere Stadt mehrere Museen und Musikschulen. Halle hat das weltweit erste Beatle-Museum! In der Halloren-Schokoladenfabrik kann man seine eigenen köstlichen Süßigkeiten kreieren. Auch die Lange Nacht der Wissenschaften und die Museumsnacht im Sommer sollte man sich nicht entgehen lassen. Dort kann man die Kultur Halle in entspannter Atmosphäre entdecken. Halle wird stark von mehreren Kunst- und Kulturprojekten beeinflusst. So erblickte der Komponist Georg Friedrich Händel im Jahre 1685 in Halle das Licht der Welt. Zu seinen Ehren finden regelmäßig die berühmten Händelfestspiele statt.

Dank des Salzhandels wurde Halle zu einer wohlhabenden Stadt. Die Gemäuer der gut erhaltenden mittelalterlichen Festung verleihen Halle einen historischen Charakter. Andere Wahrzeichen unserer Stadt sind beispielsweise „Unserer Lieben Frauen“ oder der Rote Turm, ein frei stehender Glockenturm. Enge schmale Gassen schlängeln sich durch die ganze Stadt. Zusätzlich zu dem restaurierten Stadtzentrum tragen die umliegenden Gebiete von Halle zu seinem Charme bei. Im Paulusviertel, einem beliebten Stadtteil bei Studenten, findet man viele alte Villen und Häuser.

Halle ist ein idealer Platz zum Studieren, denn es ist eine übersichtliche kleine Stadt. Man kann fast alles mit dem Fahrrad erreichen und die Mietpreise liegen unter dem deutschen Durchschnitt.

In den Sommermonaten findet das Leben in Halle auf den Straßen statt. Besonders beliebt sind die Kneipen in der Ulrichstraße. Zwischen den Häuserreihen im Paulusviertel haben sich gemütliche, kleine Kneipen etabliert. Hier kann man sich mit Kommilitonen in einer Wohnzimmer-Atmosphäre treffen

Was man mit Sicherheit über das Nachtleben in Halle sagen ist: Es ist günstig! Ein jährliches Highlight ist die Semesterabschlussparty der Kunst- und Designstudenten. Die Burg Giebichenstein und der Design-Campus verwandeln sich dann in eine große Partyzone, wo unter freiem Himmel bis zum Morgengrauen getanzt und gefeiert wird.

Nur einige Minuten vom Uniplatz entfernt, liegt die Peißnitz. Dieser Kilometer lange große Park mitten in der Stadt zählt zu den beliebtesten Treffpunkten bei Studenten. Es ist der perfekte Ort, um Sport zu treiben, zu studieren, neue Leute kennen zu lernen und gemeinsam zu grillen. Viele junge Leute lassen die lauen Sommerabende dort ausklingen.

Es gibt auch einige nette Plätze innerhalb der Stadt am Ufer des Saale-Flusses, wo man gut chillen und abschalten kann. Am Hufeisensee fühlt man sich wie mitten auf dem Land. Dorthin gelangt man in nur 15 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Auf der offiziellen Webseite der Stadt Halle gibt es mehr Informationen.